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27Mrz

Herzlich Willkommen auf meiner Webseite

Liebe WählerInnen und Interessierte, schön dass Sie vorbeischauen!

 
Meine Homepage ist als Blog konzipiert, hier auf der ersten Seite finden Sie mein Onlinetagebuch. In „Simone Heitz“ stelle ich mich Ihnen persönlich vor. Unter „Sachthemen“ finden Sie Verknüpfungen zum grünen Landtagswahlprogramm und meine persönliche Motivation. Unter „Presse“ sind die publizierten Artikel aufgeführt. Eilige nutzen die Suchfunktion oben rechts. Unter „Termine“ lesen Sie, wann und wo Sie mir begegnen können. Sie sind herzlich eingeladen zu einer der zahlreichen Veranstaltungen zu kommen, nutzen Sie die Gelegenheit! Natürlich bin ich auch gespannt auf Ihre E-Mails und Ihre Kommentare.

Ihre Stimme für ein grünes Baden-Württemberg!
Ihre Simone Heitz

10Feb

Japanische Delegation auf der Suche nach der Energiewende in Mosbach

Vor etwa zwei Wochen hat uns eine Japanische Delegation besucht, die auf Einladung der grünen Bundestagsabgeordeten Sylvia Kotting-Uhl in Deutschland war. Motivation und Dank möchte ich Ihnen nicht vorenthalten:

hier meldet sich Nao Suguro, Vorstandsmitglied der japanischen Organisation

„Grüne Zukunft“. 

Ich möchte Ihnen im Namen aller dreizehn Teilnehmer herzlich danken, dass

Sie uns bei unserer Rundreise durch Deutschland so freundlich unterstützt

haben. Wie wir gehört haben, ist auch Deutschland im Anschluss von einer heftigen

Kältewelle erfasst worden. Zum Glück waren Land und Wetter während unseres Besuchs in Deutschland

freundlich zu uns.

 Nach dem Reaktorunglück von Fukushima hat Japan es – obwohl selbst von dem

Unglück am direktesten betroffen – immer noch nicht hingekriegt, Maßnahmen

zur Beseitigung der Atomabhängigkeit auf den Weg zu bringen. Diese Blockade

müssen wir in Japan durchbrechen. Ziel unserer Rundreise war es daher, von

den deutschen Pionierleistungen auf diesem Gebiet zu lernen. Mit Ihrer

Unterstützung konnten wir dieses Ziel erfolgreich umsetzen.

 

Wir haben gesehen, wie ernst in der deutschen Bevölkerung abgewägt und

diskutiert wird; wie mit solide aufgebauten natürlichen Energiequellen ein

hoher Selbstversorgungsgrad erreicht werden konnte; wie den Schwierigkeiten

der Atommüllbeseitigung begegnet wird und Lösungen gesucht werden; das alles

hat uns viel Hoffnung und Mut gegeben.

 

Nach unserer Rückkehr nach Japan arbeiten wir nun in erster Linie daran, uns

über die Erkenntnisse unserer Deutschlandreise auszutauschen und dafür zu

sorgen, dass jeder Teilnehmer die Erkenntnisse in seiner Profession bzw. an

seinem Platz nützlich umsetzen kann.

 

Noch einmal ein herzliches Dankeschön an Sie!

 Mit freundlichen Grüßen

 

Nao Suguro

(Das Schreiben war an die SUN-Vorsitzende und grüne Kreisrätin und Kreisvorsitzende Christine Denz, die die Tagesordnung organisiert hat gerichtet.)

 

 

07Feb

40 Jahre -Am Anfang stand Wyhl…

 

“AM ANFANG STAND WYHL, AM ENDE FUKUSHIMA”

 

Karlsruhe/Weisweil. Landesbischof Ulrich Fischer hat den Widerstand gegen das geplante AKW Wyhl in den 70er Jahren als “Einstieg in den Ausstieg” aus der Atomkraft gewürdigt. “Am Anfang stand Wyhl, am Ende Fukushima”, erklärte Fischer, der am (morgigen) Mittwoch anlässlich des 40. Jahrestages des Beginns des Widerstands im südbadischen Weisweil nahe Wyhl einen Mahn- und Gedenkgottesdienst feiern wird.

 

Die Kirchen hätten eine starke und friedensstiftende Rolle in der Vermittlung und der Mediation gespielt, unterstrich Fischer und erinnerte an eine Initiative des damaligen badischen Landesbischofs Hans-Wolfgang Heidland. Dieser hatte im Februar 1975 bei Ministerpräsident Hans Filbinger angerufen und mit Erfolg darauf gedrungen, einen bevorstehenden Großeinsatz der Polizei gegen die Anti-AKW-Demonstranten zu verhindern.

 

Fischer, der im vergangenen Jahr in der Ethikkommission der Bundesregierung zum Atomausstieg mitarbeitete, sagte weiter, er empfinde auch Genugtuung darüber, dass der vor 40 Jahren in Wyhl mutig beschrittene Weg mit dem 2011 beschlossenen Atomausstieg einen “besonnenen Abschluss” gefunden habe. Doch gebe es angesichts noch vieler ungelöster Probleme auf dem Weg zu einer sicheren Energieversorgung ohne Kernkraft keinen Grund zum Jubeln.

 

An diesem Jahrestag sollte zudem nicht “das Rechthaben der Protestierenden von damals” gefeiert, sondern die “gemeinsam errungene Umkehr von einem Irrweg menschlichen Handelns” bedacht werden. Die Geschichte der Nutzung der Atomenergie sei mit den Katastrophen von Harrisburg, Tschernobyl und Fukushima “ein Lehrstück über den Mangel menschlicher Demut und den Wahn menschlicher Grenzüberschreitungen, die nicht ungestraft bleiben”. Alle menschliche Hybris aber, und das sei das Trostreiche, könne der Gnade Gottes anbefohlen werden.

 

Mit einem Gottesdienst und der Enthüllung eines Gedenksteins erinnern Kirchen und Bürgerinitiativen am Mittwoch in Weisweil am Kaiserstuhl an den Beginn des Widerstands gegen das AKW. Eine Veranstaltung am 8. Februar 1972 im dortigen Gemeindehaus gilt als Keimzelle der Umweltbewegung in Wyhl.

 

03Feb

grün-rote Fakten statt Schwarzmalerei – Grüne Neckar-Odenwald fragen den Inneminister

Polizeireform- Auswirkungen auf den Neckar-Odenwald-Kreis

 Sehr geehrter Minister Gall, sehr geehrte Damen und Herren,

 als Fraktionsvorsitzende erhielt ich eine Einladung von Herrn MdL Peter Hauk (CDU) für eine Diskussionsveranstaltung zur Polizeistrukturreform für den 02. Februar 2012 in Schefflenz. Ziel der CDU ist ein fraktions- und parteiübergreifendes Bündnis für den Erhalt der PD Mosbach in ihrer jetzigen Form. Herr Hauk befürchtet einen Kahlschlag und sieht insbesondere den ländlichen Raum als Verlierer der Reform. Landrat Dr. Brötel (CDU) der zusammen mit Herrn Hauk gegen die Reform streitet, hat ein umfangreiches Thesenpapier erarbeitet. Inzwischen hat sich auch der Vorsitzende des Gemeindetags des Neckar-Odenwald-Kreises Herr Kirchesch (CDU) Strukturreform- kritisch geäußert.

Der Fraktionsvorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion Herr Neser hat einen Resolutionsentwurf zur Vorlage für den nächsten Kreistag an alle Fraktionsvorsitzenden geschickt mit der Bitte um Prüfung, ob dieser nicht interfraktionell getragen werden kann.

Einladung, Thesenpapier und Resolutionsentwurf sind diesem Schreiben beigefügt.

Sehr geehrter Herr Minister Gall, sehr geehrte Damen und Herren,

wir bitten um verbindliche Auskunft,

  1. ob die Kritikpunkte der CDU-Kollegen inhaltlich zutreffen,
  2. welches Angebot, welche Präsenz im Neckar-Odenwald-Kreis nach Umsetzung der Struktur vorhanden sein wird,
  3. welche Stellen definitiv wegfallen werden.

Ein Schwächung des ländlichen Raums ist sicher weder die Intention der eingesetzten polizeiinternen Strukturkommission noch der grün-roten Landesregierung. Wir bitten um belastbare Angaben/Pläne/Fakten zur polizeilichen Versorgung des NOK, insbesondere auch bei der Kriminalpolizei.

Für eine schnelle Antwort sind wir dankbar. Die Gerüchteküche brodelt und man kann ihr nur durch Zahlen und Fakten die Grundlage entziehen.

 

Mit freundlichen Grüßen                                                

Ihre

 Simone Heitz                                           Christine Denz                                                                      Christine Böhm

(Fraktionsvorsitzende)                        (Kreisrätin und grüne Kreisvorsitzende),             (Kreisvorsitzende)

25Jan

Polizeistrukturreform

Grüne begrüßen Eckpunkte zur Polizeistrukturreform

 

Petra Häffner: Grüne Ziele sind mehr Polizeipräsenz in der Fläche und qualitative Verbesserungen

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Die Fraktion Grüne im Landtag begrüßt das heute von Innenminister Gall vorgestellte Eckpunktepapier zur Polizeistrukturreform. „Gemeinsames Ziel von Grünen und SPD ist die Verbesserung der Organisation der Polizei. Mit den Eckpunkten hat die Reform einen guten Start. Die vorliegenden Vorschläge stärken die Präsenz der Polizei in der Fläche. Das ist uns Grünen wichtig”, lobte die polizeipolitische Sprecherin Petra Häffner. Häffner führte aus, dass alle 146 Reviere und 356 Polizeiposten im Land bestehen bleiben und im Zuge der Reform personell verstärkt werden.

 

Die vorgesehene Zusammenführung der bisher 34 Polizeidirektionen und 3 Präsidien in 12 neue im ganzen Land angesiedelte Präsidien wertet Häffner als konsequenten Schritt, ineffektive Strukturen aufzulösen und stattdessen arbeitsfähige Einheiten zu schaffen, die den wachsenden Anforderungen an die Polizeiarbeit Rechnung tragen. „Die Polizei vor Ort ist vor allem für Sicherheit und Ordnung in den Städten zuständig. Sie muss als Ansprechpartner sichtbar sein. Für schwere Straftaten wird ein neu eingerichteter Kriminaldauerdienst in den Präsidien geschaffen, der den Revieren ständig zur Verfügung steht. So sichern wir eine qualitativ gute Polizeiarbeit, sowohl in ländlichen Gebieten als auch in städtischen Zentren.” Die Kritik der CDU am neuen Polizeikonzept sei unberechtigt und verunsichere die Bevölkerung. „Die Bürger werden von der Reform profitieren”, sagte Häffner.

 

Häffner lobte die Vorgehensweise des Innenministers und die Zusammensetzung der Projektgruppe mit Mitgliedern aus allen Polizeiebenen: „Das Eckpunktepapier ist kein alltagsfernes Konzept von Unternehmensberatern oder Verwaltungsbeamten. Nichts wird ‚von oben‘ verordnet”, sagte Häffner. Im Gegenteil: Um das große Aufgabenspektrum auch in Zeiten knapper werdender Mittel effizient bewältigen zu können, vertraue die Politik auf die Vorschläge der Männer und Frauen, die den Polizeialltag kennen. Schließlich müsse die Umgestaltung den Erfordernissen des Polizeialltags gerechtet werden und spürbare Verbesserungen bringen.

 

Infolgedessen begrüßt Häffner auch das weitere Vorgehen mit vier nun folgenden Regionalkonferenzen der Polizei. Innenminister Gall habe damit einen Vorschlag der Grünen aufgegriffen: „Die Politik des Gehörtwerdens gilt auch für die Polizei!”, sagte Häffner. Sie ermuntere alle Polizeiangehörigen, dort die Eckpunkte zu diskutieren und auch Verbesserungsvorschläge einzubringen. „Die Reform gewinnt durch den Dialog mit und in der Polizei”, ist Häffner überzeugt.

Meine Antwort auf die Einladung von MdL  Peter Hauk zur Diskussionsveranstaltung zur Polizeireform:

Danke für die Einladung zur Diskussionsveranstaltung zur geplanten Polizeireform. Ich kann aus terminlichen Gründen nicht daran teilnehmen. Dem von Ihnen angedachten Bündnis stehe ich skeptisch gegenüber.

Es ist richtig, dass wir im ländlichen Raum über Parteigrenzen hinweg unsere Interessen gemeinsam vertreten müssen. Denn: Die Fragestellungen sind bei uns in der Fläche andere als in Städten.

Ich frage mich allerdings ob eine Diskussionveranstaltung, wie die von Ihnen angedachte, diesem Zweck wirklich dienlich ist.

Die Polizeistruktur wird gemäß den von der Polizei selbst erarbeiteten Konzepten modernisiert. Die Präsenz in der Fläche wird zu- statt abnehmen.

Ich habe auch Vertrauen zu dem was die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizei eingebracht haben. Sie orientieren sich an der Zweckmäßigkeit des Verwaltungshandelns der Polizei und nicht an festgefügten Strukturen und “Seilschaften”. Der Untergang des Abendlands steht also wieder einmal nicht bevor. Unsere Parteifreundinnen und Koalitionspartner haben im letzten halben Jahr Beachtliches erreicht für die Bürgerinnen und Bürger im Land. Ich bin überzeugt, dass die Polizeistrukturreform Hand in Hand mit den Polizistinnen und Polizisten gelingen wird.

PDs und Reviere sind ein Teil öffentlicher Infrastruktur.

Infrastuktur ist immer vom Gesichtspunkt her, was ist zur Bedarfserfüllung notwendig, zu betrachten. Und Bedarf orientiert sich am Bürger, an allen Bürgern, am Gemeinwohl und nicht am Interesse von Klientel.

Wir müssen vom Bürger, von der Bürgerin her denken. Was brauchen diese vor Ort. Und dafür lohnt es sich dann auch parteiübergreifend einzutreten.

Herzliche Grüße

Ihre

Simone Heitz

13Jan

Abbau Obrigheim in der Landesschau

http://swrmediathek.de/tvshow.htm?show=b2fb5397-9bdc-11df-b44d-00199916cf68

Wenk spricht vom europäischen Stresstest. Wie kann Obrigheim den bestehen?

Terror, Absturz eines schweren Verkehrsflugzeugs sind keine Auslegungsstörfälle. Und welche Gebäude der Anlage halten Erdbeben bis zu welcher Stärke stand? Wechselwirkungen mit dem benachbarten Biomassekraftwerk völlig unproblematisch?

Simone Heitz

12Jan

Abbau von KWO und russische Geschäfte

Mannheimer Morgen- Abbau KWO

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.enbw-affaere-abenteuerliche-vorwuerfe-aus-moskau.b5a795f1-bc39-4356-b76f-5f9f65a2dd0e.html

http://www.rnz.de/HPHeadtitles_Odenwald/00_20120111180100_quotSo_wie_es_heisst_war_es_ja_auch_sicherquot.html

Die Stilllegung der AKWs geht nicht von heute auf morgen und was die Geschäfte der EnBW mit Russland mit der Stilllegung des Reaktors in Obrigheim zu tun haben, darüber berichtet heute die Presse.

Uns bleibt Atom ohne Strom

 

07Jan

Vier KlägerInnen gegen die 2. Stilllegungs- und Abbaugenehmigung

Stellungnahme des Kreisvorstands von Bündnis 90/Die Grünen Neckar-Odenwald zur Klage gegen die 2. Stilllegungs- und Abbaugenehmigung für das Atomkraftwerk Obrigheim

Gegen die am 24. Oktober 2011 durch das Umweltministerium erteilte 2. Stilllegungs- und Abbaugenehmigung für das Atomkraftwerk Obrigheim haben vier BürgerInnen aus dessen unmittelbarer Umgebung Klage erhoben. Der Kreisvorstand von Bündnis 90/Die Grünen teilt die Intention, bestmögliche Sicherheit und Transparenz beim Abbau des KWO sicherzustellen.

Wir bedauern aber, dass es zur Beschreitung des Klagewegs gekommen ist. Nach unserer Überzeugung bedarf es bei der Umsetzung der zweiten Genehmigung einer atomkritischen, streng sicherheitsorientierten Ausübung der Atomaufsicht und einer regelmäßigen Information der Öffentlichkeit über den Abbauprozess in seinen Teilschritten, insbesondere auch hinsichtlich des Verbleibs des abgebauten Materials. Wir wissen, dass Umweltminister Untersteller diese Ziele teilt. Wir stehen mit ihm über unsere Landtagsabgeordneten Charlotte Schneidewind-Hartnagel und Uli Sckerl in unmittelbarem Kontakt.

Wir begrüßen, dass der Minister eine freiwillige Bürgerbeteiligung im Rahmen der dritten Abbaugenehmigung bereits öffentlich zugesagt hat. Für den Kreisvorstand von Bündnis 90/Die Grünen Neckar-Odenwald: Die beiden Vorsitzenden Christine Böhm und Christine Denz, 9. Januar 2012

KWO-Artikel RNZ zur 2.SAG

28Nov

Mehrheit für NEIN bei Volksabstimmung

Das Ergebnis der gestrigen Volksabstimmung hat mehrere Seiten, so die beiden Kreisvorsitzenden der hiesigen Grünen Christine Denz und Christine Böhm. Das Ergebnis sei zwar enttäuschend, aber dennoch haben auf Landesebene mehr als 40% mit „Ja“ gestimmt, auf Kreisebene immerhin knapp 36%. Das bedeute auch eine weitere Stärkung der Grünen, die als einzige Partei für das JA geworben hat.

Auffällig sei, dass die hiesigen Kommunen, die an der S-Bahn liegen, durchweg kritischer als der Durchschnitt gegenüber dem Bau von Stuttgart 21 votiert hätten. Diese wüssten aus eigener Erfahrung von den Kämpfen für mehr Geld für bessere Verkehrsanschlüsse für den Ländlichen Raum. Diese würden jetzt noch härter werden. Herausragend pro „JA zum Ausstieg!“ seien die Ergebnisse im Kleinen Odenwald. Hier schlage der neue S-Bahn-Anschluss zu Buche wie auch die beharrliche Aufklärungsarbeit einer kleinen sehr aktiven Gruppe. Auch Kreisrätin Simone Heitz hätte Wirkung entfaltet.

Durch die Zusammenarbeit in dem von Vielfalt geprägten Kreisbündnis “JA zum Ausstieg!“ habe man viele Menschen ansprechen können. Denz und Böhm dankten ihren MitstreiterInnen aus dem Kreisbündnis “JA zum Ausstieg!” für die engagierte, sachorientierte und faire Zusammenarbeit! Das Bündnis habe auf Menschen gesetzt, die andere Seite auf teure Anzeigen und Plakate. Man habe feststellen können, dass viele BürgerInnen sich im Detail mit der Problematik auseinandergesetzt haben. Durch das Referendum wurden die Menschen in unserem Land sensibilisiert, und man werde künftig die Kostenentwicklung und den weiteren Verlauf von S21 sehr genau im Auge behalten. Schon dies sei positiv und ein Gewinn für die Demokratie und die direkte Beteiligung der Bürger.

Dem Politikverständnis der Grünen entsprechend, stehe nichts über den Entscheidungen des Volkes, des Souveräns. Deshalb werde das Ergebnis akzeptiert. Wie es dann konkret in Stuttgart weitergehe, bleibe spannend und müsse zwischen den Partnern verhandelt werden, wie es auch gestern in der SWR-Live-Sendung betont worden sei.

„Die Landesregierung muss über die Kosteneinhaltung wachen. Wir hier im Kreis über die Realisierung der versprochenen vielfältigen Verbesserungen für Zugverbindungen aus dem NOK nach Stuttgart. Wir werden die Herolde der S21-Segnungen an ihre großmächtigen Versprechungen erinnern“, versprachen die beiden Kreisvorsitzenden.

24Nov

JA zum Ausstieg – Gangolf Stocker in Buchen

Buchener “Waldeck”: Gangolf Stocker beim Kreisbündnis „JA zum Ausstieg” Samstag Info-Stände in Buchen, Mosbach und OsterburkenBuchen, NOK. bd. Mit einem Vortrag des Stuttgarter Stadtrats Gangolf Stocker, des „Vaters des S21-Widerstands”, am Freitag, 25.11. im Buchener Bistro Waldeck (19.00 Uhr) erreicht die Kampagne des Kreisbündnis „JA zum Ausstieg”, das für ein “JA” bei der Volksabstimmung zu „Stuttgart 21″ wirbt, ihren Höhepunkt. Stocker gründete 1995 die Initiative “Leben in Stuttgart – kein Stuttgart 21″ und hat mit der Initiierung der Montags-Demos vor zwei Jahren den Protest auf die Straße getragen. Vor einem Jahr forderte Heiner Geißler den damaligen Ministerpräsidenten Mappus auf mit Stocker auf Augenhöhe zu diskutieren, wie es dann in der Schlichtung geschah. Seit dem Frühjahr diesen Jahres organisiert er auf dem Stuttgarter Marktplatz unter dem Motto “Wir reden mit” Volksversammlungen nach Schweizer Vorbild, bei denen sich u.a. bereits Ministerpräsident Kretschmann oder Stuttgarts OB Wolfgang Schuster Hunderten von Bürgern stellten. Als herausragender Zeitzeuge wird er “Auswirkungen von Stuttgart 21″ aufzeigen und sich Nachfragen und Diskussion stellen. Dass das Kreisbündnis den in diesen Tagen sehr gefragten Stocker für den Info-Abend im Kreis gewinnen konnte liegt besonders daran, dass er Buchen verwandschaftlich verbunden ist. Am Samstag 26.11., dem Vortag des Volksentscheids, sind nochmals Innenstadt-Aktionen geplant. Auf den Marktplätzen in Buchen, Mosbach und Osterburken werden Info-Stände des Bündnisses, das von Bündnis90/Grüne, BUND, DGB, der Gewerkschaft Verdi, dem GEW Kreisvorstand, der GRÜNEN Jugend, der Linken und den „Parkschützern” sowie zahlreichen Einzelpersonen aus dem Neckar-Odenwald-Kreis getragen wird, aufgebaut. In der Mosbacher Fußgängerzone will Gangolf Stocker die lokalen “Aussteiger” direkt unterstützen.

24Nov

Steuerung und Transparenz – Haushaltsrede der Grünen-NOK 23.11.2011

“Sehr geehrte Damen und Herren,

bevor ich meine Rede beginne, möchte ich auf die Ausführungen von Herrn Kollegen Neser eingehen. Interessant, dass Sie ihr Atomkraftwerk zurück haben wollen. Die Diskussion über die Atomkraft können sie in ihrer eigenen Partei und mit ihrer Bundeskanzlerin, der Physikerin Angela Merkel führen. In Deutschland, aber vermutlich auch in ihren eigenen Reihen, gibt es keine Mehrheiten für die Atomkraft.

Der Stil und Inhalt Ihrer Rede, insbesondere die persönlichen Anfeindungen waren unangemessen, schade, da ist wohl noch viel Aufarbeitung, der für ihre Partei verlorenen Landtagswahl, nötig…”

Meine Haushaltsrede habe ich dem Thema Steuerung und Transparenz gewidmet. Viel zuviel läuft parallel, ohne dass es zusammen gedacht wird. Mit Kreativität und Engagement ist sie aber möglich, die Entwickung des ländlichen Raums. Es bedarf aber definierter Ziele und konkreter Vorstellungen, wie diese zu verwirklichen sind. Ohne Steuerung und ohne Ziele ist Verwaltungshandeln planloses Dahinwursteln. In einigen Bereichen wie den erneuerbaren Energien und im Sozialbereich geht es in die richtige Richtung. Dort wo noch was zu tun ist und mehr, können Sie in meiner Haushaltsrede zum Haushalt 2012 Neckar-Odenwald-Kreis lesen.

Ihre Simone Heitz

HH Rede 2011-11-23

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